Neuer Parlamentssitz – Bagger sind angerollt

Startschuss für Erd- und Rohbauarbeiten

Am 19. Oktober fand eine größere Baustellenbesprechung auf dem Gelände des ehemaligen Sanatoriums statt. Im Beisein des Bauherrn erteilten die Architekten den Bauleitern der mit dem Rohbau beauftragten Unternehmensgruppe erste Instruktionen zur Bauausführung. Zeitgleich richteten Bagger eine eigene Baustellenzufahrt ein und befreiten das umliegende Gelände von Sträuchern und Büschen. Im Gebäude des Sanatoriums werden die erhaltenswerten Terrazzo-Böden geschützt und das Mauerwerk zur Ertüchtigung vorbereitet.

Bau Die Bagger rollen
 

 

Umfangreiche Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten

Die Rohbauphase wird schätzungsweise insgesamt etwa 260 Tage in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit werden die Abwasser- und Versorgungsleitungen neu verlegt, das Fundament und die Außenmauern des Sanatoriums erneuert und isoliert, die Mauern und Decken ausgetauscht oder ertüchtigt und einige nicht mehr benötigte Anbauten abgerissen. Darüber hinaus müssen alle Fenstern und Türen ausgetauscht und das Dach vollständig erneuert werden. Parallel dazu wird der vorgelagerte Neubau, indem künftig der Plenarsaal untergebracht sein wird, hochgezogen und anschließend für das Anlegen einer Grünfassade vorbereitet.

Bau Bagger vor Parlamentsgebäude

 

Bauarbeiten werden fortlaufend online dokumentiert

Um den Fortschritt der Arbeiten genau nachverfolgen zu können, werden auf der Website des Parlaments regelmäßig Fotostrecken von der Bautätigkeit veröffentlicht. Zu einem späteren Zeitpunkt sind auch Baustellenbegehungen geplant. Selbstverständlich steht der Parlamentspräsident und der Generalsekretär für weitere Fragen und Bemerkungen zur Verfügung.