Fußball-WM 2018 und Coffeeshops im Mittelpunkt
Interview mit Parlamentspräsident Louis Siquet
Präsident Louis Siquet vertritt im „Beratenden Parlamentsübergreifenden Beneluxrat“ die Deutschsprachige Gemeinschaft. Dort arbeitet er im Ausschuss für Unterricht und Kultur.
Welchen Mehrwert hat die Vertretung im Beneluxrat für die DG?
L. Siquet: „Benelux ist ein interparlamentarisches Verbindungsorgan für die Deutschsprachige Gemeinschaft. Die Harmonisierung grenzüberschreitender Probleme sowie die Zusammenarbeit stehen dabei im Mittelpunkt.“
Welche Empfehlungen haben Sie bis jetzt eingereicht?
L. Siquet: „Insgesamt habe ich bis jetzt 16 Empfehlungen eingereicht, die lokale und regionale Materien betreffen. Meine letzte Empfehlung betrifft die Harmonisierung der Lehrlingsausbildung. Dabei plädiere ich dafür, dass die Berufsschule im Mutterland des Lehrlings besucht werden darf, auch wenn dieser eine praktische Ausbildung in einem Betrieb eines anderen Landes absolviert.“
Was sind die aktuellen Themen im Beneluxrat?
L. Siquet: „Zurzeit beschäftigt uns die Fußball-WM 2018 stark. Für die Bewerbung muss ein umfassendes Lastenheft eingereicht werden. Die gesamte Organisation der Weltmeisterschaft, die Personen- und Verkehrssicherheit, die Unterbringung und die Schutzmaßnahmen müssen geplant werden. In der folgenden Plenarsitzung wird auch die Problematik der Coffeeshops in Maastricht nochmals auf der Tagesordnung stehen.“
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