Preisverleihung
Goethe mal anders
Aus dem Jahr 1987 stammt der Beschluss des Parlaments, Schülerinnen und Schülern, die die deutsche Hochsprache besonders gut in Wort und Schrift beherrschen, einen jährlichen Buchpreis zu stiften. Aus den Sekundarschulen, den Instituten für schulische Weiterbildung, den Aus- und Weiterbildungszentren des Mittelstandes, den Einrichtungen des Förderunterrichts, der Hochschule und der Musikakademie waren die Schülerinnen und Schüler mit ihren Familien und Freunden ins Parlament gekommen, um die Preise in Empfang zu nehmen.
Die Preisträger der Primarschulen hatten ihre Auszeichnung, ein Nachschlagewerk, bereits in den Schulen in Empfang nehmen können.
„Es ist die deutsche Sprache, die uns deutschsprachige Belgier verbindet und einzigartig in unserem wunderbaren Land macht. Sprache ist ein wichtiges Mittel, um Demokratie, um Gleichberechtigung herzustellen und zu verteidigen.“, sagte Parlamentspräsident Ferdel Schröder am Samstag in seiner Begrüßungsansprache und gratulierte den Preisträgern auf das Herzlichste.
Im Rahmen der Feierstunde im Parlament wurde der Präsident von den Präsidiumsmitgliedern Patricia Creutz-Vilvoye, Resi Stoffels und Greffier Stephan Thomas unterstützt, die den Schülerinnen und Schülern Lexika und Gutscheine überreichten.
Zum Deutschpreis passte dann auch das Rahmenprogramm im Plenarsaal. Der Eupener Raphael Grosch, Schauspieler und Songwriter, vertonte Liebesgedichte des deutschen Dichters Johann Wolfgang von Goethe.
Eine Liste der Preisträger aller Schulen und eine Bildauswahl der Preisverleihung ist beigefügt.
|