02.04.2007
Irakische Parlamentsdelegation im Parlament der DG
Am 30. März besuchten Parlamentarier und Vertreter der Union der politischen Gefangenen aus dem Irak das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft und den BRF. Die Volksvertreter aus dem von Gewalt und Terror heimgesuchten Land erkundigten sich nach Einzelheiten des belgischen Staatssystems. Im Mittelpunkt ihrer Fragen stand das friedliche Zusammenleben der DG mit den anderen Sprachgruppen in Belgien.
Hamid Mousa leitete die Delegation aus Bagdad, ihr gehörten Politiker unterschiedlichster Couleur an, die verschiedene Regionen ihres Landes vertraten und sich in ihrem Parlament um die Bildung einer neuen irakischen Verfassung bemühen. Der Besuch in Eupen war von der amerikanischen Nicht-Regierungsorganisation NDI (National Democratic Institute for International Affairs) organisiert worden. Auf dem einwöchigen Besuchsprogramm der irakischen Delegation hatten bereits vorher Besuche des europäischen Parlaments und des Föderalparlaments in Brüssel gestanden.
Parlamentspräsident Louis Siquet, Unterrichtsminister Oliver Paasch, Vizepräsident Ferdel Schröder und Generalsekretär Stephan Thomas standen den irakischen Politikern als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Kompetenzen der DG, die Mechanismen zur Konfliktvermeidung und zur eventuellen Konfliktlösung mit den anderen belgischen Gliedstaaten, die interparlamentarische Zusammenarbeit, die Konzertierungen auf Regierungsebene und die internationale Kooperation wurden tiefgehend erörtert. Nach einem Mittagessen im Parlamentsgebäude besuchte die Gäste aus dem Mittleren Osten den BRF, wo Direktor Hans Engels Rolle und Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Gemeinschaftssenders erläuterte
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