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03.09.2007

Der Ablauf des Schülerparlaments

Die Teilnahme am Schülerparlament bietet sich für jedes Unterrichtsfach an, dass sich mit gesellschaftlichen Themen im weitesten Sinn befasst und bürgerkundliche Bildung vermittelt.
Jede Klasse sollte maximal zwei Dekret- oder Resolutionsvorschläge, maximal zwei aktuelle Fragen (kurze Fragen zur politischen Aktualität) und höchstens eine Interpellation (eine größere Anfrage an die Regierung) ausarbeiten.
Themen
Grundsätzlich können die teilnehmenden Schulklassen zu allen Themen, die mit Politik und Gesellschaft zu tun haben, Vorschläge erarbeiten. Besonders interessant sind natürlich Vorschläge, die sich auf die Zuständigkeiten der DG beziehen (Kulturelles, Jugend, Sport, Unterricht, Soziales, Beschäftigungspolitik...).
Einige Themen, die in früheren Schülerparlamenten behandelt wurden: der Schülertransport, die Drogen- und Sexualinformation in den Schulen, die Aufwertung des technischen Unterrichts, der Jugendschutz und die politische Beteiligung von Jugendlichen.

Wie sieht der konkrete Ablauf aus?
Jede Schulklasse erarbeitet maximal zwei Vorschläge zu Themen ihrer Wahl.
Jeder Vorschlag wird in der Klasse (= Fraktion) besprochen und überprüft, die Klassen können dazu Hintergrundinformationen suchen, Experten befragen, kleine Umfragen starten usw.
Dann arbeitet die Klasse den Vorschlag gemeinsam als Dekret- oder Resolutionstext aus, d.h. der Text wird - wie ein Gesetzestext - artikelweise strukturiert und mit einer Begründung versehen.
Die Klassen hinterlegen die ausgearbeiteten Texte spätestens einen Monat vor dem Tag des Schülerparlaments bei der Parlamentsverwaltung, die die Texte überprüft und in die adäquate Form gießt.
Am Tag des Schülerparlaments werden die Vorschläge vormittags in nicht öffentlichen Ausschusssitzungen, in der alle teilnehmenden Schulklassen vertreten sind, behandelt, überprüft und eventuell abgeändert.
Nachmittags debattieren die Schüler die von den Ausschüssen angenommenen Texte in öffentlicher Plenarsitzung und verabschieden sie. Die Regierung der DG nimmt zu den vorgelegten Texten Stellung.
In der Plenarsitzung können die Schüler auch aktuelle Fragen und gegebenenfalls Interpellationen vorbringen, diese werden von der Regierung beantwortet.
Verantwortung für jeden
Möglichst jedem Schüler wird von seiner Klasse eine besondere Rolle zugewiesen: sei es, dass er eine Ausschusssitzung leitet, die Plenarsitzung leitet, den Vorschlag seiner Klasse im Parlamentsausschuss verteidigt, einen Sitzungsbericht schreiben und vortragen muss oder in der Plenardebatte den Standpunkt seiner Klasse vorträgt.


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