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28.11.2007

Solidarität mit Aids-Infizierten: Das Parlament der DG zeigt Flagge


Am kommenden Samstag, 1. Dezember, ist Welt-Aids-Tag. Dann zeigt das Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Flagge – wörtlich und bildlich! Ab Samstag wird drei Tage lang eine Fahne mit der roten Schleife an der Fassade des Parlamentsgebäudes am Eupener Kaperberg wehen. Es ist das Zeichen der Solidarität mit den Aidsinfizierten
 „Die Ausgrenzung ausgrenzen. Und nicht die Infizierten!“, lautet das Motto der diesjährigen Kampagne. Denn es gibt erschreckende Umfrageergebnisse. Gegenüber Menschen, die HIV-positiv getestet wurden, verhalten sich 7 von 10 Belgier diskriminierend: im Berufsleben, im Banken- und Versicherungswesen, in der Familie und in der Nachbarschaft.
Dieses Verhalten ist unmenschlich, sagen die Verantwortlichen der diesjährigen Aidskampagne. Denn es besteht keinerlei Infektionsrisiko, wenn man mit Aidsinfizierten arbeitet, am Tisch sitzt, studiert und alltäglichen Dingen nachgeht. Aids überträgt sich ausschließlich  durch Geschlechtsverkehr und Blutkontakte, z.B. wenn Drogenabhängige Spritzen gemeinsam benutzen. 
Mit dem Hissen der Flagge macht das Parlament aber auch auf die nötigen Vorsichtsregeln aufmerksam, um sich gegen Aids zu schützen. Denn die Gefahr ist längst nicht gebannt. Jeden Tag infizieren sich in Belgien drei Menschen. Mittlerweile lässt sich Aids behandeln; doch die Behandlung ist nach wie vor äußerst beschwerlich. Und ein Heilmittel gegen Aids besteht immer noch nicht.


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