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Am 12. Oktober 2010

Parlament beantragte Städtebaugenehmigung

Parlament beantragte Städtebaugenehmigung

Am 12. Oktober 2010 hat der Greffier des Parlaments den Antrag auf Globalgenehmigung bei der Stadt Eupen eingereicht. Damit wurde ein weitere wichtige Etappe in Bezug auf den geplanten Um- und Ausbau des ehemaligen Sanatoriums zum neuen Amtssitz des Parlaments eingeleitet. Zuvor hatte das Präsidium die definitiven Baupläne des Architektenateliers Kempe & Thill sowie die diesbezügliche Kostenschätzung gutgeheißen. Die zuständige Genehmigungsbehörde hat nun maximal 130 Tage Zeit, um den Antrag zu prüfen und eine Entscheidung zu fällen.


Die künftige Nutzung im Überblick (vgl. Planansichten)


Im neuen Gebäude am Eupener Kehrweg wird nur das Parlament und seine angegliederten Dienste untergebracht, sieht man einmal davon ab, dass auch das Büro des Ombudsmanns der DG dort untergebracht ein wird. Bevor es soweit ist, wird das ehemalige Sanatorium gründlich renoviert und durch einen vorgelagerten Anbau ergänzt.
Nach Abschluss der Bauarbeiten wird eine Nutzfläche von insgesamt 3.570m2 zur Verfügung stehen (3.101,3 m2 im Bestandsbau und 468,7 m2 im Anbau). Neben dem Plenarsaal im Anbau wird der neue Parlamentssitz 2 Ausschusssäle und 3 Versammlungsräume beherbergen. Zur Betreuung der Gäste und Besucher stehen 1 Empfangs- und Ausstellungsraum, 1 Medienraum, 1 Presseraum sowie 1 Leseraum (in der Parlamentsbibliothek) zur Verfügung. Die Mitarbeiter der Parlamentsverwaltung und der Fraktionen werden auf circa 50 Büros verteilt. Dazu kommen nur diverse Technikräume wie Übersetzerkabinen, Druckerei und Hausmeisterei. Zwischen Parlamentsgebäude und Kehrweg wird ein Parkplatz mit etwa 112-120 Stellplätzen angelegt, der von Parlament und BRF gemeinsam genutzt werden wird.


Kosten bleiben im Rahmen


Am 25. März 2010 hatte das Parlament entschieden, das Umzugsprojekt vorzuführen, allerdings mit der Vorgabe, den berechneten Kostenrahmen von 16,65 Millionen Euro nicht zu überschreiten. Im Hinblick auf die Verabschiedung der definitiven Baupläne legte das Projektmanagment-Büro Drees & Sommer nun eine aktualisierte Kostenschätzung vor.
Die Gesamtkosten werden demnach augenblicklich auf 16,36 Millionen € geschätzt (3,93 Millionen € für den Anbau und 12,43 Millionen € für den Bestandsbau). Darin einbegriffen sind folgende Posten: Erschließung und Parkplatz, Baukonstruktion, Haustechnik, Ausstattung und Einrichtung, Planungs- und Honorarkosten sowie die Mehrwertsteuer. Der Kennwert für die Grundbaukosten (d.h. Kosten für die Baukonstruktion und die technischen Anlagen ohne MwSt. pro m2) beläuft sich auf 1.257 €/m2 Bruttogrundfläche.


Die weitere Planung


Die weitere Planung sieht wie folgt aus:

o Oktober 2010 – Juni 2011: Genehmigungs- und Ausschreibungsphase

o März 2011 – April 2013: Bauausführung

o Mai/Juni 2013: Umzug und Inbetriebnahme


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